Pfarrkirche "Maria sieben Schmerzen"
Ein Besuch der Kirche von Varen ist wärmstens zu empfehlen. Aber nicht nur die von Anton Mutter gestalteten künstlerischen Kirchenfenster sondern auch die atemberaubende Aussicht vom Rundgang der Kirche lassen das Herz höher schlagen. Besonders zu erwähnen gilt es auch die jährlich vom Kirchenchor und freiwilligen Helfern in der Pfarrkirche aufgebaute imposante Weihnachtskrippe.
1543 wird erstmals eine Kapelle zu Ehren der hl. Barbara erwähnt wo sich heute das Café de la Poste befindet
1692 wird die Kapelle Mariae Verkündigung beim heutigen Tschachten erwähnt
1783 Abtrennung von der Pfarrei Leuk, Kirchweihe im folgenden Jahr
1799 28. Mai: Einäscherung des Dorfes und der Kirche durch die Franzosen
1803 notdürftige Wiederherstellung der Kirche und des Pfarrhauses Rückkehr des Pfarrers
1871 Die Kirche wird um ein joch verlängert und eine zweite Empore wird eingebaut
1911
wird das Gotteshaus innen und aussen renoviert
1946
Januar: Erdbeben Risse in Decke und Mauerwerk, daraufhin lösen sich faustgrosse
Mörtelstücke vom Steingewölbe
1954 Der Kantonsarchitekt befindet, dass eine Restauration nicht mehr zu verwantworten sei
1958 Die Urversammlung ist mit 90 gegen 10 Stimmen für einen Neubau
Nach hitzigen Diskussionen wurde der alte Turm belassen
(siehe Bild rechts) und die heutige Kirche nach
abgeänderten Plänen von Architekt Felisier gebaut.
1969 Dezember: Einweihung der heutigen Kirche
Der Bau eines Gotteshauses als Vieleck mit 6 Seiten unter Beibehaltung des alten Turms fand damals die Zustimmung.
Stolz steht die Pfarrkirche auf dem Felsplateau und ist von weitem erkennbar.
Die Aufbahrungskapelle St. Barbara neben der Kirche im Felsen ausgehöhlt wurde 1995 eingeweiht.
Foto Lionel Bayard, Varen
Foto Lionel Bayard, Varen